SIFU

Sifu Hassan History

1986

DTU Taek Won Do

1990

Kickboxen

1993

Wing Tsun Leung Ting System (EWTO)

2003

EBMAS Wing Tzun System bei Sifu Emin Boztepe

2003

Escrima Latosa System (Philippinischer Waffenkampf)

2004

Brazilian Jiu Jitsu MMA

2008

Muay Thai (Thailand Bangkok)

Sifu Hassan Philosophie

Bei der Kampfkunst ist es wie überall im Leben. Es kommt darauf an in gewissen Momenten nachzugeben und weich zu sein, wie Grashalme und in anderen Momenten hart und unnachgiebig wie ein Baumstamm zu sein. Diese beiden Eigenschaften sind es, die es gilt zu kombinieren. Wasser kann ruhig fließen plätschern und tropfen und sich so anpassen, dass es durch engste Felsspalten hindurchfließt. Es kann jedoch auch eine unglaubliche zerstörerische Kraft entfalten und hart aufschlagen. Dieses Bild sollte sich ein Kampfkünstler immer vor Augen halten. Sich im richtigen Moment anzupassen, die richtige Antwort zu haben ist hierfür elementar wichtig.

Wir entdecken uns im Training selbst und lernen unsere Kräfte und Emotionen zu kontrollieren. Denn der einzige und größte Gegner, den wir haben, sind wir selbst. Die Stärke, die wir innehaben, sollten wir immer zum Erreichen unserer Ziele einsetzen, dabei jedoch niemals die Grenzen anderer und die persönliche Freiheit anderer verletzen. Deshalb dürfen Dinge, die wir im Training lernen, auch nur zum eigenen oder zum Schutze anderer eingesetzt werden.

Ein wichtiges Ziel sollte sein, mit uns selbst in Einklang zu kommen und ruhig und gelassen unseren Weg zu beschreiten. Natürlich werden uns Dinge von außen beeinflussen und wir werden diesen Einflüssen in manchen Bereichen erliegen oder auf unserem Weg Kompromisse eingehen müssen. Wichtig ist nur, dass wir uns darüber im Klaren sind und dennoch nie unsere Ziele aus den Augen verlieren, da wir ohne Ziele orientierungslos sind.

Wing Tzun ist für mich mehr als nur Kampfkunst; es beschreibt auch meine Lebenseinstellung. Es hilft uns allen unsere Stärken und Schwächen zu erkennen, unsere Grenzen auszuloten und mit einer positiven Einstellung durchs Leben zu gehen.

Sifu Hassan Biografie

Der in Damaskus (Syrien) geborene Hassan Mahamid kam im Alter von zehn Jahren nach Deutschland. Er hatte sich bereits in frühen Jahren für Sport im Allgemeinen begeistern können, entwickelte dann jedoch aufgrund verschiedener Martial-Arts-Filme eine besondere Leidenschaft für Kampfkunst. Sein großes Idol hierbei war und ist bis heute die Martial-Arts-Legende Bruce Lee, dessen Filme, Kampfkunst aber auch Lebenseinstellung Sifu Hassan Mahamid sehr beeinflussten. Er begann damit Kampfsport zu trainieren; von Tae Kwon Do, Kickboxen und Wing Tzun über Escrima, MMA und Brazilian Jiu-Jitsu bis hin zu Muay Thai. Später blieb er beim Wing Tzun und Escrima hängen, die er bis heute betreibt und welche den größten Teil seines Trainingskonzepts ausmachen.

Im Laufe der Zeit sammelte Sifu Hassan Mahamid auch in weiteren Kampfsport-Bereichen seine Erfahrungen; so zum Beispiel auch im Tae Kwon Do und Thai-Kickboxen, worin er auch mehrere erfolgreiche Kämpfe bestritt. Einen Ausflug zum MMA/ Free-Fight machte er auch, jedoch nur für sich selbst, um seine eigenen Grenzen auszuloten und weil ihn die Herausforderung reizte. Später ging er einige Zeit nach Thailand ins Kaewsamrit Gym Bangkok, um die Techniken und Traditionen des Muay Thai zu erlernen.

Er interessiert sich heute für Kampfkunst, die zur realistischen und effizienten Selbstverteidigung angewandt wird. Er hat die Philosophie verinnerlicht einen Konflikt auf jeden Fall zu vermeiden, wenn es möglich ist. Ist dies nicht möglich, soll der Konflikt jedoch schnell und direkt beendet werden, um Schaden zu vermeiden und keine Energie zu verschwenden. Diese Devise gibt Sifu Hassan Mahamid so auch an seine Schüler weiter. Er lehrt, dass es nicht feige ist einem Konflikt aus dem Weg zu gehen, sondern, dass dies die intelligenteste Lösung eines Konflikts ist. Es ist sein Hauptanliegen Menschen zu helfen, indem er ihnen die Kunst der Selbstverteidigung näherbringt und jeden Einzelnen darin unterstützt seine individuellen Ziele zu erreichen. Das gilt vor allem für Schwächere im Sinne körperlich Unterlegener, wie Frauen, Kinder oder auch Senioren.